Biogarten
Voll im Trend liegt das naturnahes Gärtnern´in eine kleinen Oase, ein bisschen heile Welt: bunt, gesund, nachhaltig und frei von Pestiziden. Bienen und Hummeln tummeln sich, eine Amsel hüpft über die Totholzhecke, Wildkräuter teilen sich mit allerlei Gemüse die Beete. Schaffen Sie also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nahrung und Unterkunft. Tiere danken es, indem sie Schädlinge wie Blattläuse, Wanzen, Schnecken und Raupen fressen, den Boden lockern und belüften, Gartenabfälle zersetzen und unbezahlbare Bestäuberleistungen erbringen.
Tiere sind ein wichtiger Bestandteil, um eine gesunde Balance im Garten herzustellen. Deshalb ist es essentiell den Tieren im Garten einen geeigneten Lebensraum bereitzustellen. Wenn kein vielseitiges Nahrungsangebot vorhanden ist nützt auch kein Bienenhotel etwas. Andererseits ist ein imposanteste Buffet nutzlos, wenn nicht gleichzeitig Rückzugsmöglichkeiten wie Totholz, Trockenmauern, wilde Ecken und Hecken, Nist- und Brutplätze vorhanden sind.
Biologisch ist heute ein schon alltäglicher Begriff. Der Trend geht wieder zurück zum ökologisch-biologischen Anbau. Wenn Sie vorhaben, den Gemüseanbau in Ihrem heimischen Garten wieder biologisch durchzuführen, dann bieten wir Ihnen die passenden Produkte.
Nur auf gesunden Boden wachsen gesunde Pflanzen
Garten kann ohne Natur nicht funktionieren. Wer einmal Regenwürmer, Honigbienen oder andere Gartentiere bei der Arbeit beobachtet hat weiß wie wichtig es ist, "mit der Natur" zu gärtnern. In einem gesunden Naturgarten versuchen wir, alle gärtnerischen Maßnahmen mit den Naturgesetzen in Einklang zu bringen. Ziel dabei ist ein möglichst stabiles ökologisches Gleichgewicht zwischen dem Boden, allen Pflanzen und Tieren im Garten zu schaffen.
Der Boden als Existenzgrundlage für den Menschen, Standort unserer Pflanzen und Lebensraum steht im Mittelpunkt aller Überlegungen. Ohne einen gesunden Boden, mit den in ihm lebenden Tieren und Pflanzen ist kein Wachstum denkbar. Ist das Gleichgewicht im Boden gestört, der Boden verdichtet, oder gar ausgelaugt? Fehlen entscheidende Spurenelemente und Mineralstoffe? Oder stimmt der pH-Wert nicht? Dann ist das Pflanzenwachstum gestört, die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen nimmt zu und der Garten macht uns plötzlich viel Arbeit und Sorgen.
Das können Sie verhindern, wenn Sie den Boden in den Mittelpunkt des Gärtnerns stellen. Pflegen Sie Ihren Boden naturgerecht, lassen Sie die Mikroorganismen für Sie arbeiten, und Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit gesundem Wachstum danken.
Der Naturkreislauf ist ein geschlossenes, in sich funktionierendes System. Seit Jahrtausenden bildet das Bodenleben immer wiederkehrend neuen nährstoffreichen Humus. Dieses Prinzip wird bei der natürlichen, aber nur bei der natürlichen Düngung aufgegriffen und gefördert. So kann die Natur ihren gewohnten Kreislauf fortführen und profitiert zusätzlich von einer regelmäßigen Bodenverbesserung.
Ein bunter und naturnaher Ziergarten
Ein Ziergarten ist ohne blühende Pflanzen wie ein Himmel ohne Sterne. Erst die vielfältigen Farben und Formen eines Zierbeetes machen selbst aus dem kleinsten Garten einen magischen Ort der jeden fasziniert. Man kann den Wandel der Jahreszeiten miterleben, sich von den betörenden Düften verzaubern lassen und sich an dem Farbenspiel der verschiedenen Blumen und Sträuchern erfreuen.
Wenn Sie sich eine möglichst langanhaltende Freude am eigenen Ziergarten wünschen, dann ist das Verständnis für die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanze ganz wichtig. Blumen beispielsweise benötigen zur vollen Entfaltung ihrer Blütenpracht regelmäßige Düngung. Gerade junge Pflänzchen können sich nur dann erfolgreich gegen Läuse & Co. wehren, wenn sie mit ausreichend Nährstoffen und Spurenelementen versorgt werden.
Hecken und Sträucher erst am Spätnachmittag zurückschneiden. Um diese Zeit ziehen sich die Säfte wieder in den Stamm zurück, um anderntags wieder in die Äste, Zweige und Blätter aufzusteigen. Achten Sie auf eventuelle Vogelnester und beachten Sie die Brutzeiten der Vögel. Lassen Sie im Herbst das welke Laub unter der Hecke als Bodenbedeckung liegen. Es dient nicht nur der Humusanreicherung sondern dient auch den Tieren im Winter als ein warmer Schlupfwinkel.
Ihr Rasenteppich - dauerhaft dicht, grün und strapazierfähig
Ob gepflegtes Schmuckstück, private Erholungsoase oder strapazierfähige Spielwiese für die ganze Familie: Ist der Rasen langanhaltend dicht, prachtvoll grün und unkrautarm, lacht das Herz eines jeden Rasenbesitzers. Solch ein Erfolgserlebnis erfordert jedoch eine regelmäßige Bodenverbesserung, ausreichende Düngung und richtige Pflege des Rasens.
Um unerwünschte Symptome wie braune Rasengräser, abgestorbene Stellen, Moosflecken, Wurzelfilz, Pilzerkrankungen und auch Wachstumsstörungen dauerhaft zu vermeiden, ist es notwendig, die Ursachen zu beheben. Und diese liegen fast immer im Boden, an einer unzureichenden Ernährung oder an falscher Pflege. Hierzu zählen vor allem Bodenverdichtung, Bodenübersäuerung, Staunässe, Nährstoffmangel, schlechte Wasserspeicherfähigkeit, geringes Bodenleben und fehlendes biologisches Gleichgewicht.
Wässern
Bei leichten Böden 2 x wöchentlich, ansonsten 1 x in der Woche ausgiebig. Wässern Sie den Rasen entweder früh am Morgen oder spät am Abend und nicht in der heißen Mittagssonne. Bei Rasenneuanlage muss die Fläche in den ersten vier Wochen konstant feucht gehalten werden, damit die Rasensaat vollkommen und gleichmäßig aufgehen kann.
Düngen
Auch hier lautet die Erfolgsformel: nur auf einem gesunden Boden wachsen gesunde Pflanzen. Wenn Sie unserer vorgegebene Düngeempfehlung folgen werden Sie sich an einem sattgrünen und trittfesten Rasen erfreuen können. Besonders wichtig ist die dritten Düngung (Herbstdüngung) im Oktober/November. Sie legt die Grundlage, so dass ihr Rasen grün und gestärkt in den Winter gehen kann und sorgt für ein rasches und gesundes Wachstum im folgenden Frühjahr. Bei unserem organischen Rasendünger sind keine Nährstoffverluste in der kalten und nassen Jahreszeit zu befürchten.
Schneiden
Häufiges Mähen lässt den Rasen immer dichter werden. Der 1. Schnitt nach einer Neuansaat sollte nicht kürzer als 8–12 cm sein und mit scharfem Messer durchgeführt werden um ein Herausrupfen, der noch nicht fest bestockten Pflanzen zu verhindern. Danach eine Schnitthöhe von 4 – 6 cm. Wichtig ist, immer nur ein Drittel der gesamten Halmlänge zu kürzen. An heißen Sommertagen sollte nach dem Mähen mindestens noch eine Handbreit stehen bleiben. Zu einer erfolgreichen Rasenpflege gehören immer scharfe Messer Ihres Mähers.
Rasenregeneration bei Moos und Beikraut
Diese sollte idealerweise im Frühjahr bzw. im frühen Herbst erfolgen:
- Rasen kurz mähen (ca. 3 cm)
- Vertikutieren (längs und quer) auf trockenem Boden
- Ausbringung der Nachsaat zur Schließung von Pflanzenlücken
- Oscorna-BodenAktivator ausbringen (100 – 200 g/m2)
- Oscorna-Rasaflor Rasendünger ausbringen (50 g/m2)
- Rasenfläche 4 Wochen täglich oberflächig feucht halten zur Keimung aller Gräserarten (wie bei Rasenneuanlage, siehe Wässern)
Wenn Sie anschließend den Rasen richtig pflegen (siehe Mähen und Wässern) und mindestens 3x jährlich düngen, können Sie schon bald eine sattgrüne Rasenfläche genießen.